Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel. Sie haben Zeit, um in der Mongolei anzukommen und sich von Ihrer langen Reise zu erholen. Dann geht's nach dem Mittagessen zur Stadtführung. Am späten Nachmittag gibt es eine spektakuläre Show mit traditioneller Musik und Tanz.
Heute haben Sie einen Inlandsflug nach Moron und anschließend fahren Sie nach Khatgal, ca. 3 Std. auf einer leider manchmal etwas unangenehmen Piste. Doch der Beginn eines fantastischen Abenteuers steht Ihnen bevor.
Sie fahren heute entlang einer einmalig wunderschönen Panoramastraße inmitten Mongoliens reichen Pflanzen- und Mineralwelt. Etwa
4 Stunden wird die Fahrt mit Passüberquerungen, Bergspitzen und Tälern bis zur Ankunft in Tomiin Brigad, einem winzigen kleinen Ort, der um die einzige Brücke über den Fluss Beltes gebildet wurde, dauern. Anschließend verbleiben noch weitere 2 Stunden bis nach Ulaan Uul, wortwörtlich der «rote Berg», aber vorher werden Sie die üblichen Grenzformalitäten erledigen müssen, da sich die Zollstelle nur wenige Kilometer vor dem Dorf befindet. Ulaan Uul ähnelt einer Geisterstadt: Man vernimmt zwar eine gewisse Aktivität, aber Sie bemerken nur sehr wenige Menschen in den Alleen. Nur etwa sechs Kilometer hinter dem Städtchen, nach der Überquerung des Flusses – ein meist ziemlich beeindruckender Moment – werden Sie das Lager von Oyuna erreichen.
Übernachtung in einer typischen nomadischen Jurte.
Ulaan Uul ist auch gleich der Start ins Gebiet von Darkhad. Darkhad ist ein echtes geo-topografisch tiefes Gebiet, das von zahlreichen kleinen Bächen und Flüssen durchquert wird, die bis tief in die Steppenlandschaft fließen oder zusammenmünden, um kleine Seen und Lagunen mitten in dieser saftig grünen Landschaft zu bilden. Die weißen Jurten erhellen dieses bereits traumhafte Panorama. Übernachtung im Gästehaus von Lagva. Dort werden Sie eine unverbaubare Aussicht auf den See von Tsagaan Nuur haben und den weißen See genießen können, in den sich die Spitzen der umliegenden Berge widerspiegeln. Ab da beginnt eine ganz neue Welt, die Welt vom tiefsten Hinterland der Mongolei.
Lassen Sie sich mal im Rhythmus der Pferde gänzlich von der Schönheit der Landschaft verzaubern! Der erste Teil des Ausritts führt in ein breites Tal, damit Sie sich langsam im Sattel sitzend an den Rhythmus vom Pferdetrab der mongolischen Pferde gewöhnen können. Am Ende des Tals liegt Ariin Ovoo, das wortwörtlich «enges Tal» bedeutet und auch das Ende dieses Tals darstellt. Dort angekommen, sind Sie bereits am Fuße der Taiga angelangt. Dieses Gebiet wird auch als Winterlager von mehreren Tsaatan-Familien genutzt - vielleicht ist sogar die eine oder andere noch vor Ort, wenn Sie ankommen – allerdings kann keiner genau vorhersagen, was die Tsaatans tun.
Übernachtung in Zelten
Der Lärchenwald wird immer dichter und die Strecke ist von den Wasserrinnen stark verformt
und beschädigt. Sie werden ein Torf- und Sumpfgebiet durchqueren sowie einen langen steilen Aufstieg unternehmen, bevor Sie schließlich an einen kleinen Pass gelangen, der Ihnen wieder den Weg in ein schönes Tal mit einem schlängelnden Flüsschen eröffnet. Von beiden Seiten sind höhere Hügel oder Felsen zu sehen, zu Ihrer Linken werden Sie verschiedene Lagerstätte von Tsataans erspähen können, die sich am Waldrand niedergelassen haben. An dieser Stelle, etwas weiter südlich, leben Zorigo und seine Familie die meiste Zeit im Frühling. Empfang durch die Tsaatans im Familientipi mit traditionellen Gesten und Zeremonien, während Ihnen ein Becher mit Rentiermilch als Zeichen des Willkommens überreicht wird. Der Abend steht Ihnen zur Entdeckung des Lebens der Tsaatans zur Verfügung.
Installation für die Nacht in Tipis.
Heute Vormittag haben Sie Zeit zur freien Verfügung und Entspannung, damit Sie sich die umliegende Landschaft, die Lebensart und den Rhythmus der Tsaatans einprägen können. Anschließend folgt ein gemütlicher Ausritt auf einem Rentier als Abenteuer und für eine erste Erfahrung. In der Praxis ist aber ein Ausritt auf einem Rentier weit einfacher, als man es sich sonst vorstellt, außer der Tatsache, dass man schneller von der einen oder anderen Seite runterfallen kann. Ein Rentier hat allerdings einen unglaublich sicheren Tritt: ob auf Felsen, steinigen, engen Wegen, in Sumpfgebieten oder sogar Bächen und Flüssen, es läuft völlig sicher und ungehindert weiter. Dieses Tier hat sich seinem Umfeld perfekt angepasst und ist für die Taiga bestens geeignet. Wir machen eine Schleife, um eine andere Familie zu besuchen, die sich ein bisschen abseits im Tal niedergelassen hat, und anschließend kehren wir zurück ins Lager von Zorigo.
Auf dem Rücken eines Rentiers werden Sie den Lärchenwald durchqueren. Der Hang ist immer noch genauso steil wie in den ersten Tagen, er führt Sie zum oberen Plateau und zu diesem einmaligen Felsenkessel in den Bergen, in dem eine kleine Gruppe von 3 oder 4 Familien mit ihrer Herde von rund 100 Rentieren leben. Tserma gilt als der ‹Häuptling des Clans›, deshalb werden Sie in seinem Tipi in der Nähe seiner Familie auch untergebracht.
Sie haben den Tag im Lager zur freien Verfügung, um diese besondere Lebensart, die fast ausschließlich dem Rentier gewidmet ist, kennenzulernen oder zumindest einen Eindruck davon zu bekommen. In den Familien hat jeder seine Rolle und seine Gewohnheiten. Das gesamte Alltagsleben wird in Ruhe und Frieden ausgeführt. Auch der «Tourist» muss seinen Platz als Gast und Besucher einhalten und vor allem den etwas wilden und freiheitsliebenden Geist der Tsaatans respektieren und sich von ihm führen lassen. Dabei ist es wichtig, diese privilegierten Momente richtig zu schätzen wissen.
An diesem Tag steht Trekking auf dem Programm. Genau nach Westen führt das Tal weiter zu einem Gletscher in einem Kessel mit zwei bläulichen, wunderschönen Bergseen, in denen sich die Bergspitzen widerspiegeln und in deren Mitte noch die Eiskruste des Winters langsam weiter schmilzt. Der Bach, der in beide Seen mündet, fließt von einem anderen Felsenkessel herunter, der weiter oben liegt und in dessen Mitte ein weiterer Bergsee noch total vom Winter zugefroren ist. Je nach Zeitplan wird es Ihnen vielleicht möglich sein, weiter nach oben auszureiten und das Nachtlager über den Bergkamm dann zu erreichen. Der Abend stellt für die Tsataans eine besonders wichtige Zeit in ihrem Leben dar: Die Kinder sammeln die Rentiere näher zum Lager ein, damit sie sich nicht zu sehr zerstreuen. Es ist auch die Zeit für das Melken: Die Rentierkühe laufen zu ihren Fohlen, damit diese die Muttermilch bekommen, aber auch um sie vor der Kälte der einbrechenden Nacht zu schützen.
Heute steht ein weiterer Tag auf dem Rücken eines Rentiers Richtung Shamanagiin Khondi auf dem Programm. Dort sind die Frühlingslager der anderen Familien und von Zorigo aufgebaut. Unterwegs werden Sie bestimmt ein paar Familien, die mitten im Wald leben, besuchen. Mitglieder einer Gruppe zu besuchen, ist ein absolutes Muss, sobald man in der Nähe ihres Lagers vorbeikommt. Es ist schließlich auch die einfachste Art, Informationen zu übermitteln oder zu teilen oder einfach nur eine Tasse Tee mit einem Freund zu trinken.
Bestimmt mit großem Bedauern, aber reich an Erfahrungen und voller schönen Erinnerungen werden Sie diese Ruheoase, diese einzigartige Welt der Tsaatans, verlassen. Diesmal reiten Sie mit den Reiseführern langsam Richtung Flachland und Nariin Ovuur. Sollte es ihm möglich sein, wird Zorigo es sich nicht nehmen lassen, Sie selbst nach „unten“ zu führen, um mit Ihnen einen letzten Abend noch zu verbringen oder auch einen Kurztrip nach Tsagaan Nuur zu machen, um einzukaufen.
Übernachtung in Zelten
Noch weitere ein paar Stunden auf dem Pferd, die Ihnen zum Schluss doch noch zu kurz erscheinen werden, wenn Sie dann Tsaagan Nuur erreichen. Schneller Halt im Gästehaus von Lagva, um sich frisch zu machen. Anschließend haben Sie einen Transfer nach Ulan Uul und kommen zu den Jurten oder Holzhütten von Oyuna. Spätestens hier werden Sie jetzt sicher mit ganz anderen Augen diese ruhige und friedliche Landschaft sehen.
Ein langer Tag auf den Pisten, jedoch als Ausgleich werden sich Ihnen einmalig schöne Landschaften bieten, bevor Sie wieder die "Zivilisation" erreichen. Mörön, Hauptstadt des Departements von Khuvsgul, ist ein Städtchen mitten in einem breiten Tal, das von Bergmassiven umgeben ist.
Übernachtung im Hotel
Am Vormittag haben Sie Zeit, den lokalen Markt zu besuchen, wo alles Mögliche zu finden ist. Am Nachmittag erfolgt der Inlandsflug von Moron nach Ulan Bator und der Empfang am Flughafen durch unser Team.
Übernachtung im Gästehaus.
Gemütlicher Abend mit unserem Team, Dinner/Konzert
Abfahrt am frühen Vormittag Richtung Flughafen – Internationaler Abflugterminal.
Wir hoffen, Ihnen hat die Reise gefallen und wir dürfen Sie bald wieder begrüßen!
Wir sind gut nach Hause gekommen, gefüllt mit vielen wunderbaren Erinnerungen!!! Es war eine unglaublich schöne Reise!!!
Wir hatten super nette, spannende und gute Guids und Fahrer die fest dazu beigetragen haben, dass wir so viel von diesem schönen Land entdecken konnten!
Danke dir für die gute Organisation und Planung! Wir waren von A bis Z rundum zufrieden!
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Mirjam
5
Wir hatten einen kompetenten Fahrer und einen kompetenten Reiseleiter. Beeindruckend fand ich die Deutsch Kenntnisse des Reiseleiters. Somit konnten wir alle Informationen verstehen und unsere Fragen wurden beantwortet. Wir lernten das Land kennen.
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Julia
5
Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Eine perfekt organisierte Reise. Die Reiseleiterin Odka hat einen phantastischen Job gemacht. Sie ist immer auf unsere Wünsche eingegangen.
Wir können diese Reise nur empfehlen.
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Kyra
5
Es war wundervoll, wir hatten einen tollen Tourguide und Fahrer - eine magische Reise mit vielen Freiheiten ohne dass man das Gefühl hatte, dass ein Programm durchgezogen wurde. Es war eher ein Gefühl, als würde man mit guten Freunden verreisen.
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Wind of Mongolia
5
Die Weite der Landschaften, die Hilfsbereitschaft der Mongolen, die Verbundenheit mit der Natur.
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Elisabeth
4
Sehr gute Planung durch Bujin, auch im letzten Moment waren Veränderungen der Reise möglich
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Manfred
5
Ausgezeichnete Organisation. Alles hat perfekt geklappt. Es war eine Freude mit unserem Guide Saikhnaa durch die Mongolei zu fahren.
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Michael und Claudia
5
Insgesamt war die Reise sehr gut, sowohl Planung,Reiseführung,Fahrer und Autos sowie Unterkünfte sind hier gemeint. Auch die Verständigung mit der lokalen Agentur und Bujin ist hiermit eingeschlossen.
Eine Reise in die Mongolei ist nicht zu vergleichen mit anderen Reisen, weil alles neu und anders ist. Das Land überwältigt mit einer unfassbaren Natur, einer ewigen Weite und doch immer wieder begrenzt von schneebedeckten Bergen, Steinwüste,Steppe,
Wälder,uralte erodierte Berge und Schluchten. Und überall Tiere, mal einzeln, mal in Herden. Keine Streicheltiere, aber auch nicht furchtbar scheu.
Und dann die Bewohner: wir waren ca. 10 Tage mit verschiedenen Nomadenfamilien in deren Gers zusammen, haben zusammen gewohnt und gegessen, vielen Dank für eure Gastfreundschaft.
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Andrea
5
Der zuverlässige und freundliche Kontakt mit Bujin schon vor der Reise hat sehr viel Vertrauen in *** geschaffen.
Wir hatten das Glück eine sehr kleine Gruppe von nur drei Touristen zu sein. Und so sind wir sehr schnell mit unserem Guide Dugi und unserem Fahrer Bagi zu einer netten und äußerst angenehmen Gruppe zusammengewachsen.
Die Route und die unterschiedlichen Unterkünfte (von der Gastjurte bei den Nomandenfamilien bis zum luxeriösen Touristencamp) waren gut durchdacht zusammengestellt. So konnten wir ganz vielfältige Eindrücke sammeln. Dugi war ein äußerst kompetenter Guide und hat uns auf perfektem Englisch unheimlich viel über Land, Leute, Tiere und Kultur erzählt. Er war auch sehr bedacht, unseren unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Was ihm auch sehr gut gelungen ist. Bagi hat uns mit seinem komfortablen Auto und seinen Fahrkünsten sicher von Ort zu Ort auch über die holprigsten Dirtroads und Offroadstrecken gebracht. Auch er hat uns immer wieder nett umsorgt, obwohl wir uns mit ihm ja nicht unterhalten konnten. Bei beiden hatte ich nie das Gefühl, dass sie lustlos sind, sondern dass sie mit Leidenschaft und persönlicher Präsenz ihre jeweiligen Jobs ausfüllen.
Die Tour war für mich ein unvergessliches und menschlich berührendes Erlebnis.
Ich kann *** uneingeschränkt weiter empfehlen.
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