Nach Ihrer Einreise in die Mongolei werden Sie von Ihrem Reiseführer am internationalen Flughafen Chinggis Khan abgeholt und zum Hotel Ulaanbaatar, einem der besten der Stadt, gebracht. Die frühe Morgenzeit lädt zu einem Besuch des Gandan-Klosters ein, welches es uns erlaubt, die Gebetszeremonie zu erleben. Interessant ist auch das Nationalhistorische Museum mit seiner berühmten Ausstellung von hier gefundenen Dinosaurierfossilien sowie zu Flora und Fauna der Mongolei – eine passende Einstimmung auf diese Reise, die uns ja auch in die Gobi führt. Fußläufig werden Sie im Anschluss das Kulturhistorische Museum besuchen und sich einen Überblick über die mongolische Geschichte von der Steinzeit bis heute verschaffen.
Übernachtung im Hotel Bayangol. Mahlzeiten: Mittagessen, Abendessen. Fahrstrecke: 50 km.
Richtung Westen verlassen wir die Stadt und fahren zum Khustai-Nationalpark, berühmt für die dort wieder ausgewilderten Wildpferde, auch Przewalski-Pferde genannt, sowie eine Vielzahl von bronzezeitlichen Grabhügeln. Der Khustai-Nationalpark umfasst eine Fläche von über 50.000 Hektar. Dort wurde seit den frühen 90er Jahren intensive Feldforschung zu Fauna und Flora der Mongolei betrieben und diese konsequent geschützt, sodass heute dort neben den Wildpferden auch anderes Wild – wie Hirsche, Wölfe und Gazellen – ihre Heimat wiedergefunden hat.
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Fahrstrecke: 110 km / 2–3 Stunden
Unterkunft: Nacht im Ger-Camp (Khustai)
Heute fahren wir weiter Richtung Westen nach Karakorum, die alte Hauptstadt der Mongolei. Dieser Ort war 30 Jahre lang Hauptstadt des mongolischen Großreiches unter dessen Herrscher Dschingis Khan, ein Reich, das sich 1279 über ganz Asien und große Teile Europas erstreckte. Die Gegend der Stadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. Wir besuchen auf dem Weg dorthin ein kleines, teilweise wieder aufgebautes Kloster: Erdene Khamba, auch bekannt als Khogno Tarnyn Khiid, etwa 18 km nördlich der kleinen Sanddüne Elsen Tasarhai vor dem Khogno Khan Uul Gebirge (1967 m ü. M.). Am Nachmittag besuchen wir das Kloster Erdene Zuu, eines der ältesten buddhistischen Klöster der Mongolei, 1585 erbaut auf den Ruinen der alten Hauptstadt durch Abtai Sain Khan. Das Kloster war 1680 in kriegerischen Auseinandersetzungen zerstört und im 18. Jahrhundert wiederaufgebaut worden, beherbergte dann innerhalb seiner Mauern aus 108 Stupas 62 Tempel.
Übernachtung im Jurtenlager. Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen. Fahrstrecke: 280 km / 5–6 Stunden.
Unterkunft: Nacht im Munkhtenger Ger Camp (Karakorum)
Nach dem Frühstück geht es weiter, jetzt Richtung Süden zum Kloster Ongi, früher eines der berühmtesten Klöster des Landes, auch „Perle der großen Wüste“ genannt. 1660 gegründet und bis ins 18. Jahrhundert erweitert, erstreckte sich die Anlage auf beide Ufer des Ongiin-Gol-Flusses.
Übernachtung im Jurtenlager. Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen. Fahrstrecke: 280 km / 5–6 Stunden.
Unterkunft: Nacht im Secret of Ongi Ger Camp (Ongi Tempelruine)
Immer weiter nach Süden dringen wir jetzt tief in die Wüste Gobi ein. Über die vom Wind erodierte und als Fundstätte für Fossilien berühmt gewordene Landschaft Bayanzag fahren wir zu den Sanddünen von Khongor. Der berühmte Paläontologe Roy Chapman Andrews fand in Bayanzag in den 20er Jahren die ersten Dinosaurierfossilien und konnte erstmalig beweisen, dass Dinosaurier ihre Eier ausbrüteten.
Übernachtung im Jurtenlager. Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen. Fahrstrecke: 320 km / 6–7 Stunden
Unterkunft: Nacht im Gobi Discovery Ger Camp (Bayanzag)
Heute verbringen wir den Tag in den Sanddünen von Khongor, genießen einen Ausritt auf den gemächlich voranschreitenden, zweihöckerigen Kamelen, den besonderen Bewohnern asiatischer Wüsten. Und wir erklimmen die sich hunderte Meter erhebenden Sanddünen zu Fuß. Beim Laufen auf dem Grat der Dünen können wir „das Singen“ der Dünen erleben, das durch das Abbrechen und Herabgleiten des Sandes entsteht.
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Fahrstrecke: 25 km
Unterkunft: Nacht im Gobi Discovery Ger Camp (Bayanzag)
Heute geht es Richtung Südosten in die Gurwansaikhan-Berge, einem östlichen Ausläufer des Altai-Gebirges. Das Yol-Tal ist so tief eingeschnitten, dass die Sonne die Talsohle fast nie erreicht und auch im Sommer das Eis des Winters nicht schmelzen kann. Wildschafe und Steinböcke sind hier ebenso zuhause wie die riesigen, namensgebenden Geier, die entlang des Tales über das Gebirge ziehen. Zum Park-Informationszentrum gehört auch ein kleines naturhistorisches Museum mit Versteinerungen und ausgestopften Wildtieren der Region.
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Fahrstrecke: 240 km / 5–6 Stunden
Unterkunft: Nacht im Gobi Mirage Ger Camp (Yol-Tal)
Heute fahren wir weiter durch die Wüste, jetzt nach Nordosten.
Ziel ist eine weiße Stupa inmitten einer dramatischen Landschaft in der Nähe des Provinzzentrums Dundgobi.
Mahlzeiten: Frühstück,
Mittagessen,
Abendessen
Fahrstrecke: 260 km /
5–6 Stunden
Unterkunft: Nacht im Tsagaan Suvrag Ger Camp (Dundgovi)
Am Übergang der Wüste zur Steppe erreichen wir die Baga Gazriin Chuluu Berge, ein ca. 10 x 15 km großes Gebiet, bestehend aus riesigen Granitfelsen mit schroffen, verwitterten Abhängen und grünen Tälern. Die Berge reichen bis 1.768 Meter über Meeresspiegel, die Landschaft ist Heimat einer Vielzahl besonderer Pflanzen und Tiere. Wir werden dort hoffentlich Murmeltiere sehen, mit etwas Glück auch Ibex oder Argali.
Übernachtung im Jurtenlager
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Fahrstrecke: 260 km / 5–6 Stunden
Weiter im Norden erreichen wir heute den Rand des Khentii-Gebirges, eines riesigen Waldgebietes, das sich im Norden bis weit nach Sibirien erstreckt. Seine südwestlichen Ausläufer sind das Gebiet des Terelj-Nationalparks, der mit seinen schönen Tälern, Flüssen und Granitfelsen oft auch als mongolische Schweiz bezeichnet wird.
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Fahrstrecke: 290 km / 6–7 Stunden
Unterkunft: Nacht im Khaan Jims Ger Camp (Terelj)
Mit einem Zwischenstopp am riesigen Monument des Chinggis Khan auf seinem Pferd, einem vor einigen Jahren im Stil der amerikanischen Freiheitsstatue erbauten Denkmal, geht es zu unserer Lodge, einem Ort der Ruhe und Erholung nach langer und anstrengender Fahrt durch die Mongolei. Hier, über dem Ufer des Tuul-Flusses, werden wir 2 Nächte verbringen.
Übernachtung im Jurtenlager
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Fahrstrecke: 60 km / 1–2 Stunden
Wer möchte, kann hier an einem Ausritt teilnehmen, eine Nomadenfamilie in der Nachbarschaft besuchen, im Fluss baden oder über die Hügel des Bayanzurkh, eines der vier heiligen Berge der Hauptstadt, wandern oder einfach die Ruhe genießen.
Übernachtung im Jurtenlager
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Fahrstrecke: 5–10 km
Unterkunft: Nacht im Tuul Riverside Lodge (Tuul-Fluss)
Am Nachmittag gibt es die Möglichkeit, kleine Einkäufe zu erledigen, das Bogd-Museum zu besuchen oder in Eigenregie das zu tun, wonach einem am letzten Tag in der Mongolei ist. Abends gibt es dann ein traditionelles Konzert mit besonderen Instrumenten von wirklich beeindruckender Qualität.
Übernachtung: Bayangol Hotel Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen
Fahrstrecke: 50 km
Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen für die Ab- bzw. Weiterreise. Wir verabschieden uns herzlich von Ihnen. Auf ein baldiges Wiedersehen!
Reiseexpertin für Individualreisen in der Mongolei
4.8
41 Bewertungen
Evaneos Mitgliedseit 13 Jahren
Sie reisten mit der Agentur von Suzan
Miriam
5
Über Evaneos wurde ich an *** in Ulaan Baatar vermittelt und habe mit dieser Agentur sehr gute Erfahrungen gemacht. Bei der Reiseplanung wurde genau auf meine Wünsche eingegangen und die freundliche Kommunikation hat wirklich Spass gemacht. Bei der Reise hat dann alles bestens funktioniert. Der Guide Tuka und der Fahrer Orosoo waren beide sehr sympathisch und kompetent. Ich habe mich wirklich gut aufgehoben gefühlt!
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Roswitha
5
Wir wurden wie immer an eine Top-Reiseagentur in der Mongolei weitergeleitet, die uns vom ersten Kontakt bis zum Schluss super betreut hat. Unsere Reise wurde nach unseren Wünschen durchgeplant, wir bekamen die gewünschten Unterkünfte und hatten 2 Wochen lang den besten Guide und den besten Fahrer. Die Mongolei ist unbedingt sehenswert, allerdings sollte man keine Rückenprobleme haben, da es selten asphaltierte Straßen gibt, und ich glaube Veganer tun sich schwer mit dem Essen. Wir waren noch nie in einem vergleichbaren Land mit soooo viel Landschaft, so wenig Menschen. Alle denen wir begegnet sind, sind herzlich und gastfreundlich. Wir verbrachten 2 Tage in Ulaanbaatar zur Zeit des Naadaam-Festes, flogen nach Murun in den Norden und machten einen Roadtrip in den Süden bis zur Gobi, dann Rückflug in die Hauptstadt und noch 2 Tage in einem Nationalpark, wo mein Mann eine Motorradtour machte. Alles top gewesen - wir haben vor, noch einmal zu kommen!!
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Luitgard
5
eine unbeschreibliche Reise! Diese begleitet von einem einfühlsamen, sehr umsichtigen Team.
Super Organisation, obwohl ich früher angereist und später abgereist bin, hat alles super geklappt.
Das Essen einfach sensationell! Vielen Dank dafür!
Amra, unser Führer bringt ein unglaubliche viel seitiges Wissen mit , kulturell, geopolitisch, gesellschaftlich..
Das Wohlbefinden der einzelnen,wie der Gruppe liegen dem Team sehr am Herzen
Unsere Horsemen waren so präsent, fürsorglich zu den Tieren und zu uns Reitern.. Mit vorzüglichen Ortkenntnissen. Also kurz gesagt: ich bin ausserordentlich dankbar und jederzeit möchte ich wiederholen!
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Peter Josef
4
TOP lokale Agentur
TOP Team Fahrer und Guide
TOP Kommunikation des Teams mit Zentrale während der gesamten Reise: die Betreung war hervorrfagends
Grossartiges Land zu Reisen
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Anne und Deike
5
Wir haben uns für Suzann und ihr Team bei *** entschieden, weil sie uns eine wunderbar individuelle Reise geplant haben und weil uns sehr freundlich und authentisch geantwortet wurde. Die Reise hat unsere Entscheidung bestätigt: Es war wunderbar!
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S & M aus der Schweiz
5
Unsere Mongolei-Reise übertraf alle Erwartungen. Schon die unkomplizierte Betreuung bei der Buchungsabwicklung gab uns ein gutes Gefühl, denn auf unsere Wünsche wurde eingegangen. Wir bekamen unsere massgeschneiderte Route. Vom Tag eins an fühlten wir uns mit unserer deutschsprachigen, lokalen Reiseleiterin Sara und dem Fahrer Ganaa perfekt aufgehoben. Die beiden agierten in jeder Situation äusserst umsichtig und professionell. Die 23-tägige Reiseroute im Jeep mit Übernachtung in Jurten-Camps, Gästejurten und Zelt war intensiv. Doch wir wurden jeden Tag überwältigt mit Naturschönheiten. Wir trafen herzliche und gastfreundliche Menschen und dank der Spontanität von Sara kamen wir mit vielen Nomaden in Kontakt, wodurch wir einen authentischen Einblick in deren harten Alltag bekamen. Diese Reise ist ein Hochgenuss für all jene, die körperlich fit sind für mehrstündige Jeepfahrten auf holpriger Piste und auch keine Mühe bekunden, in einfachen Gästejurten zu übernachten (falls das Wetter mal zu nass oder zu windig ist, um das Zelt aufzustellen). Danke an N******* Expedition und danke vor allem an unsere wunderbaren Begleiter Sara und Ganaa, die wir in unser Herz geschlossen haben.
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Ricarda und Michael
5
Wir waren mit dieser lokalen Agentur unterwegs. Der Guide, das Fahrer und das Fahrzeug waren sehr gut gewählt. Alle Fahrten, Eintritte, Unterkünfte und die Verpflegung waren organisiert und konnten ohne Probleme abgerufen werden. Insgesamt eine Super Reise.
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Barbara
5
Hab vor ein paar Tagen ein ausführliches Feedback an Sara/Suzan geschrieben.
Bitte lest diesen Chat.
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Dr. Cornelia-S.
5
Unsere Erfahrungen mit der Agentur waren sehr gut. Wir können sie auf jeden Fall weiterempfehlen.
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