Religion

Religion und Glaube in Peru

Bei einer Reise durch Peru werden Sie mit der täglichen Realität Bekanntschaft machen. Die Peruaner sind großteils Christen, sehr fromm, gläubig und praktizieren ihren Glauben auch. Trotzdem sind sie den alten Volksglauben noch sehr verbunden und haben kein Problem damit, die Riten zu mischen.

Die Religion im Alltag

Sind Sie zur Zeit eines religiösen Festes in Peru , werden Sie verblüfft sein, mit welcher Inbrunst die Bevölkerung diese Feste feiert. Zu Ostern, in der Weihnachtszeit oder während anderer religiöser Festtage finden große Prozessionen statt und weite Teile der Bevölkerung nehmen daran teil. Die Peruaner sind sehr gläubig. Bei genauer Betrachtung stellt man fest, dass die christlichen Riten hier auch einen individuellen und einzigartigen Touch haben. Die religiösen Feste finden meist gleichzeitig mit den prähispanischen Feierlichkeiten statt. In der Zeit der spanischen Missionare hatten manche Kirchenmänner kein Problem damit, das Christentum mit den Inka-Glauben zu vermischen. Für die indigene Bevölkerung war es einfacher an einen Christus zu glauben, der mit der Sonne in Verbindung stand.

©David Debrincat

Die alten Volksglauben

Es war sehr schwierig für die indigene Bevölkerung an einen Gott zu glauben, der die Natur nicht beherrschte. Sie verehrten die Sonne, den Mond, die Erde. Wie konnte die Natur nicht stärker als ein anderer Gott sein? Völlig unvorstellbar. Wie also an einen schwachen und sterblichen Christus glauben? Deswegen sind die alten Volksglauben in Peru nie verschwunden. Man glaubt an Pachamama und an die Sonne. Die Sonne wird übrigens immer am 24. Juni gefeiert. Inti Raymi"Fest der Sonne" in Cusco ist eines der größten und prächtigsten Feste auf dem ganzen Kontinent.

Gehen Sie auf den Märkten zu den Heilern und Hexen und Sie werden rasch bemerken, wie wichtig ihre Künste im täglichen Leben der Bevölkerung sind. Der Terminkalender eines peruanischen Zauberers ist voller als jener eines Augenarztes in Deutschland. In Peru ist es durchaus üblich, dass Kranke neben ihren Medikamenten auch Heilkräuter verwenden oder auf einen Zaubertrank zurückgreifen. Vor einer langen Fahrt halten die Fahrer zum Gebet an bitten um den Segen für ihre Reise. Sie bringen der Pachamama oder einem traditionellen Priester Opfergaben wie zB Alkohol oder Coca-Blätter. Peruaner würden auch niemals auf die Idee kommen, ein Haus oder ein anderes Gebäude zu errichten ohne einen Lamafötus in die Grundmauern miteinzugraben. Das macht den peruanischen Alltag so paradox.

Unser Autor bei Evaneos
Anja
Growth Marketing Manager

Als Marketing Managerin für bei Evaneos ist es meine Aufgabe, Reisenden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden zu zeigen, dass es nicht nur möglich ist, eine einzigartige, massgeschneiderte Reise mit einem lokalen Experten zu planen – sondern dass Evaneos dafür die beste Wahl ist.

Mit Strategien, die Sichtbarkeit schaffen und bewusste, neugierige Reisende mit den passenden lokalen Agenturen verbinden – sodass die Reise weit vor der ersten Nachricht beginnt. Sie beginnt mit einem Funken Inspiration und dem Versprechen einer bedeutungsvolleren Art zu reisen.

Aufgewachsen in Norddeutschland, wusste ich schon mit 15 Jahren, dass ich irgendwann im Ausland leben möchte – dass ich zehn Jahre später immer noch in Frankreich sein würde, hätte ich mir damals allerdings nicht träumen lassen. Diese Neugier hat mich seitdem immer wieder dazu gebracht, Neues zu entdecken – eine fremde Küche zu probieren, eine neue Sprache zu lernen, in ein anderes Leben einzutauchen. Heute lebe ich selbst zwischen zwei Kulturen – ein Ausdruck meiner Leidenschaft, sich über Grenzen hinweg zu verbinden.

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