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Geheimtipps für Island - abseits der klassischen Routen

In Island fühlen Sie sich, bereits ohne unseren Geheimtipps zu folgen, häufig wie am Ende der Welt: Unendliche Vulkanlandschaften, tosende Wasserfälle und schwarze Sandstrände warten auf Besucherinnen und Besucher. Doch abseits der Standardrouten gibt es noch eine andere Seite der Insel zu entdecken. Eine unendliche Stille abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten. Ein Land bestimmt von seiner Natur: Wo vergessene Fjorde Geschichten erzählen, wo die Lava unter den Füßen knirscht und man einen Kaffee mit dem lokalen Pferdezüchter trinkt.

Wo finden Sie dieses unberührte Island und wie entdecken Sie es fernab der Menschenmassen? Unsere lokalen Expertinnen und Experten führen Sie zu den Geheimtipps Islands.

Geheimtipps zu Islands Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

  • Island abseits der Massen erlebt man vor allem in den Westfjorden, im Hochland, im tiefen Norden, auf der Halbinsel Snæfellsnes und im Osten des Landes.
  • Auch für Wanderungen lohnt es sich Geheimtipps zu folgen - entdecken Sie Routen durch Vulkan- und Gletscherlandschaften.
  • Begegnungen mit Einheimischen eröffnen Einblicke in das ländliche Island und einen ruhigen Lebensstil, der von Natur und Abgeschiedenheit geprägt ist.
  • Die Begleitung durch einen ortskundigen Guide verbessert Ihre Reiseerfahrung, angepasst an die Wetterbedingungen und Ihre Wünsche.

Highlights in Island: Welche Regionen sind menschenleer?

Um überlaufene Reiseorte zu meiden, planen Sie den Besuch folgender Regionen:

1. Die Westfjorde: Islands entlegenste Ecke

Hier betritt man eine ganz eigene, noch unberührte und abgeschiedene Inselwelt: Im Gebiet der Westfjorde gibt es nur wenige Straßen, noch weniger Reisende - das macht das Erlebnis ganz besonders individuell.

  • Rauðisandur: Der rund 10 Kilometer lange rote Sandstrand lädt zu ausgedehnten Spaziergängen fernab der Menschenmassen ein.
  • Dynjandi: Der 100 Meter hohe „Brautschleier“ gilt als einer der beeindruckendsten Wasserfälle Islands und ist über einen kurzen Wanderweg erreichbar.
  • Hornstrandir: Dieses abgelegene Naturschutzgebiet ohne Straßen ist nur per Boot erreichbar und bekannt für seine unberührte Natur und Polarfüchse.
  • Tálknafjörður: Der kleine Fjord begeistert mit heißen Quellen am Meer, ruhigen Küstenwegen und authentischer Atmosphäre.

©Einar H Reynis

2. Das Hochland: Islands wildes Herz

Im Hochland im Zentrum Islands wandert man auf lebendiger Erde. Zwischen Vulkanweiten und rauchenden Bergen dieses kargen Wüstengebiets spürt man eine besondere Einsamkeit – vorausgesetzt, man verlässt die Hauptstraßen.

  • Kerlingarfjöll: Farbenfrohe Berge, dampfende Täler und abgelegene Wanderwege machen dieses Gebiet zu einem Paradies für Naturfans.
  • Hveravellir: Mitten in der Kjölur-Wüste lädt ein natürliches Geothermalbad zum Entspannen zwischen Dampfquellen und weiten Ebenen ein.
  • Kjalvegur (F35): Die Hochlandpiste verbindet Nord- und Südisland und führt durch einsame Landschaften mit Gletschern und Lavafeldern.
  • Sigöldugljúfur: Der „Tränental“-Canyon begeistert mit türkisfarbenem Wasser, moosbedeckten Felsen und zahlreichen kleinen Wasserfällen.

©Karsten Winegeart

3. Der Norden: Island der Weite

Der Norden Islands fühlt sich wie ein eigenes Land an. Hier trifft man auf eindrucksvolle geologische Formationen, riesige Krater, dampfende Fumarolen in luftigen Höhen und eine Ruhe, die man nirgendwo sonst auf Island findet.

  • Leirhnjúkur: Das aktive Lavafeld nahe dem Mývatn-See beeindruckt mit dampfenden Erdspalten, schwarzer Lava und einer fast außerirdischen Atmosphäre.
  • Aldeyjarfoss: Umgeben von schwarzen Basaltsäulen stürzt dieser abgelegene Wasserfall in ein türkisfarbenes Becken und zählt zu den schönsten Naturwundern Nordislands.
  • Kirkjufell: Der berühmte Berg auf Snæfellsnes bietet erfahrenen Wanderinnen und Wanderern spektakuläre Ausblicke auf Küste und Fjorde.
  • Ásbyrgi: Der hufeisenförmige Canyon begeistert mit bis zu 100 Meter hohen Klippen, stillen Wanderwegen und einer besonders magischen Winterstimmung.

©Raul Kozenevski

4. Die Halbinsel Snæfellsnes: Island im Kleinformat

Snæfellsnes vereint die ganze Vielfalt Islands. Wer die bekanntesten Orte meidet, entdeckt eine ganz persönliche Seite. Hier finden Sie das authentische Island, ohne bis an die entlegensten Orte zu fahren.

  • Djupalónssandur: Der schwarze Kies- und Sandstrand beeindruckt mit tosenden Wellen, Lavagestein und den Überresten eines gesunkenen Schiffes. Besonders früh am Morgen erlebt man die wilde Küste in aller Ruhe.
  • Saxhóll: Der leicht zugängliche Vulkankrater bietet nach dem Aufstieg über 400 Stufen einen weiten Blick über Lavafelder und die Landschaft von Snæfellsnes. Eine kurze Wanderung mit großer Wirkung.
  • Arnarstapi: Entlang der Basaltklippen führt ein spektakulärer Küstenweg vorbei an Felsformationen und Seevögeln. Die kurze Wanderung verbindet eindrucksvolle Natur mit der rauen Schönheit der isländischen Küste.

©John Thomas

5. Der Osten: Island der Fjorde und abgelegenen Dörfer

Der Osten Islands ist der geheimnisvollste Teil des Landes und wird von vielen Reisenden übersehen. Zwischen Fjorden, Künstlerdörfern und eisbedeckten Bergen ist diese Region ein Zufluchtsort für alle auf der Suche nach Ruhe und echten Begegnungen.

  • Stórurð: Am Fuße der Dyrfjöll-Berge wandert man zwischen riesigen Felsblöcken und türkisfarbenen Seen. Die abgelegenen Pfade führen durch eine Landschaft, die fast märchenhaft wirkt.
  • Borgarfjörður Eystri: Das kleine Dorf begeistert mit bunten Häusern, Papageientaucher-Kolonien und einer herzlichen Atmosphäre. Hier erlebt man den ruhigen und authentischen Osten Islands.
  • Mjóifjörður: Der schmale Fjord ist nur im Sommer erreichbar und beeindruckt mit Wasserfällen, steilen Klippen und einsamen Stränden. Ein abgelegener Ort, der die wilde Schönheit Ostislands besonders eindrucksvoll zeigt.

©Freysteinn G Jonsson

Islands schönste Orte in der Natur: Die Geheimtipps Islands abseits der klassischen Routen

Wer abseits der bekannten Routen reist, begegnet Island, seinen Naturschätzen und den Bewohnerinnen und Bewohnern anders. Erleben Sie die Orte, an denen die Natur noch ganz ursprünglich ist.

Lokale Agenturen spielen bei solchen Abenteuern eine wichtige Rolle. Sie haben die besten Geheimtipps für unentdeckte Täler, abgeschiedene Thermalquellen und kleine, unbekannte Dörfer.

Vulkanlandschaften beim Wandern entdecken

Auf Islands Wanderwegen können Sie frische Luft tanken und in ein beeindruckendes Land aus Feuer und Eis eintauchen. Im Hochland bewegt man sich zwischen ockerfarbenen Bergen und schwefelgelben Dampfwolken. Im Norden durchquert man schwarze Lavafelder.

Für Trekkingtouren ist ein ortskundiger Guide unerlässlich. Er oder sie zeigt die stilleren Pfade, abseits der bekannten Hauptrouten.

©Adrien Milcent

Hochgebirgsabenteuer wagen

Um das raueste Island zu erleben, wandern Sie entlang von Vulkanflanken und Bergkämmen, hier begegnen Sie kaum jemandem. Anspruchsvolle Touren hinterlassen bleibende Eindrücke – vorausgesetzt, Sie sind mit einem lokalen Guide unterwegs, der Wetter, sichere Passagen und Wege kennt.

Ein Beispiel sind die mineralischen Grate der Kristínartindar im Skaftafell-Nationalpark auf 1.126 Metern. Im Hochland führt der Aufstieg zum Sveinstindur-Gipfel zu einer besonderen Aussicht auf eine Mondlandschaft und der Langisjór-See und gehört zu Islands geheimsten Trekkingrouten.

©K K

Unbekannte geothermale Gegenden entdecken

Island ist reich an heißen Quellen. Einige sind bei Reisenden bekannt, andere fast geheime Insidertipps der Einwohnerinnen und Einwohner. Oft wandert man mehrere Stunden gegen Wind oder Kälte, bevor man die Hot Pots erreicht - natürliche Thermalbäder in einer Kulisse aus Geysiren und Fumarolen, umgeben von einer fast ehrwürdigen Stille.

Isländerinnen und Isländer sind sich der Besonderheiten ihres Landes bewusst. Begegnen Sie diesen Orten bei Ihrem Besuch mit Respekt: Sie sind nur zu Fuß zu erreichen, achten Sie darauf, die Natur unberührt zu hinterlassen. Ein lokaler Guide kennt die besten Routen und besten Tipps.

©Spenser Sembrat

Lokale Erlebnisse in abgelegenen Dörfern

Island ist geprägt von seiner ländlichen Kultur und einer abgelegenen Natur. Abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten trifft man Menschen, die noch lange im Gedächtnis bleiben.

Auf den Bauernhöfen hilft man bei der Skyr-Herstellung, probiert geräucherten Fisch vom Birkenholz und das berühmte Hverabrauð - ein in der Erde gebackenes Brot in geothermischen Gebieten. Solche einfachen Momente rund um altes Handwerk zeigen ein authentisches Island, das man nur entdeckt, wenn man sich abseits der bekannten Reiserouten aufhält.

©Fotoflo

Praktische Tipps für eine gelungene Reise: So erleben Sie die Geheimtipps Islands

Bei einer Reise abseits der klassischen Routen, sollten Sie ein paar einfache Grundregeln berücksichtigen:

  • Entschleunigung: Mehrere Nächte an einem Ort ermöglichen authentische Eindrücke und vermeiden unnötige Fahrten.
  • Wetter beachten: Das Wetter in Island schlägt schnell um. Prüfen Sie Prognosen vor jeder Wanderung, besonders im Hochland.
  • Passendes Fahrzeug: Für entlegene Regionen und F-Pisten ist ein Geländewagen oder Bergbus zwingend erforderlich.
  • Ausrüstung: Packen Sie warme, wasserdichte Kleidung und Proviant ein – abseits der Pfade gibt es kaum Infrastruktur.
  • Lokale Agenturen: Vertrauen Sie auf Experten, die verborgene Winkel und zugängliche Routen kennen.
  • Naturschutz: Bleiben Sie auf markierten Wegen, um empfindliche Moose und vulkanische Böden zu schützen.
  • Lokale Erlebnisse: Übernachtungen auf Höfen und Gespräche mit Einheimischen bereichern die Reise und unterstützen die ländlichen Gemeinschaften.©Deborah Diem

Welche Route empfiehlt sich für eine Reise abseits der ausgetretenen Pfade?

Für eine siebentägige Reise abseits der Massen eignen sich die Halbinsel Snæfellsnes oder die Westfjorde ideal. Ab zehn Tagen lassen sich diese Routen perfekt mit dem Hochland oder dem Norden kombinieren, um Krater und Lavafelder in aller Ruhe zu erleben.

Längere Aufenthalte ermöglichen ein entspanntes Reisen: Entdecken Sie vergessene Dörfer und geheime Canyons ohne Zeitdruck. Abseits der bekannten Wege erleben Sie Island in seiner authentischen Echtheit, geleitet vom Rhythmus der Natur.

Nutzen Sie vorab die Expertise lokaler Agenturen. Ihr Insiderwissen macht das Erlebnis persönlicher und sorgt für bleibende Erinnerungen an Ihre Islandreise.

©Michael Fischer

Die häufigsten Fragen zu Islands Besonderheiten inklusive Geheimtipps

Was sollte man auf Island unbedingt gesehen haben?

Zu den Highlights Islands zählen der Golden Circle mit Þingvellir, dem Geysir Strokkur und dem Gullfoss-Wasserfall. Ebenfalls sehenswert sind die Blaue Lagune auf der Reykjanes-Halbinsel, Walbeobachtungen bei Húsavík und die spektakulären Vulkanlandschaften der Westmännerinseln.

Welchen Fehler sollten Urlauber in Island vermeiden?

Vermeiden Sie Fahrten auf Hochlandpisten ohne geeignetes Geländefahrzeug und prüfen Sie vor Ausflügen stets die Wettervorhersage. Auch Unterkünfte sollten besonders im Sommer früh gebucht werden. Lokale Guides helfen, typische Planungsfehler zu vermeiden und abgelegene Regionen sicher zu entdecken.

Welche magischen Orte gibt es in Island?

Zu Islands beeindruckendsten Orten zählen der Fjallaback-Naturpark mit seinen bunten Bergen, der mächtige Dettifoss-Wasserfall und die Halbinsel Vatnsnes mit ihren Robbenkolonien. Abseits der bekannten Routen zeigen diese Landschaften die wilde und ursprüngliche Seite Islands.

Unser Autor bei Evaneos
Anja
Growth Marketing Manager

Als Marketing Managerin für bei Evaneos ist es meine Aufgabe, Reisenden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden zu zeigen, dass es nicht nur möglich ist, eine einzigartige, massgeschneiderte Reise mit einem lokalen Experten zu planen – sondern dass Evaneos dafür die beste Wahl ist.

Mit Strategien, die Sichtbarkeit schaffen und bewusste, neugierige Reisende mit den passenden lokalen Agenturen verbinden – sodass die Reise weit vor der ersten Nachricht beginnt. Sie beginnt mit einem Funken Inspiration und dem Versprechen einer bedeutungsvolleren Art zu reisen.

Aufgewachsen in Norddeutschland, wusste ich schon mit 15 Jahren, dass ich irgendwann im Ausland leben möchte – dass ich zehn Jahre später immer noch in Frankreich sein würde, hätte ich mir damals allerdings nicht träumen lassen. Diese Neugier hat mich seitdem immer wieder dazu gebracht, Neues zu entdecken – eine fremde Küche zu probieren, eine neue Sprache zu lernen, in ein anderes Leben einzutauchen. Heute lebe ich selbst zwischen zwei Kulturen – ein Ausdruck meiner Leidenschaft, sich über Grenzen hinweg zu verbinden.

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