Die beste Zeit, um nach Ägypten zu reisen dauert von März bis Mai und von September bis November, aber das Klima variiert stark je nach Region. Man sollte vor allem Kairo im Sommer meiden, weil die Hitze dort unerträglich ist und dazu noch der Staub, die Luftverschmutzung und der Lärm kommt. Der Sommer hingegen ist die beste Jahreszeit, um den Urlaub an den Stränden der Sinai-Halbinsel sowie an der Küste des Roten Meeres zu verbringen.
Das Programm war sehr vielfältig und abwechslungsreich: Alexandria, Kairo mit dem Ägypten der Pharaos aber auch das koptische und das islamische Kairo, schwarze und weiße Wüste waren toll! Das ***** El Gezira hat eine herrliche Lage und ein ausgezeichnetes Frühstück mit sehr nettem und aufmerksamem Personal. Die Agentur gab gute Impulse, drängte aber stark auf eine schnelle Buchung, was ich unangenehm fand. Die Reiseleiterin in Alexandria war sehr gut, die in Kairo leider nicht. Wir haben sie kaum verstanden und sie hat wenig erklärt und dann leider ziemlich konfus. Wir haben bei der Agentur um einen anderen Reiseleiter gebeten und diesen für die anderen zwei Tage in Kairo auch bekommen. Dieser Reiseleiter war exzellent, hat alle Fragen beantwortet und auch von sich aus viel erklärt. Den hätten wir gerne von Anfang an gehabt! Der Begleiter für die Wüste war ein Totalausfall. Außer auf dem Beifahrersitz zu schlafen, hat er nicht viel geleistet. Dafür war der Fahrer von den Berbern sehr nett und engagiert. Er hat den Aufenthalt in der Wüste gerettet, so dass es ein unvergessliches Erlebnis wurde.
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Michael
5
Alles sehr gut organisiert. Gutes Programm und immer ausgezeichnete Unterstützung.
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Sylvia vO
4
Wir hatten zwei wirklich tolle und allseits interessierte persönliche Führer, was ich als wirklichen Luxus empfinde. In Kairo führte uns Achmed (ich bin mir mit dem Namen allerdings nicht sicher). Er war sehr umsichtig, es gab viele interessanten Informationen über die Sehenswürdigkeiten und persönlichen, philosophischen Austausch über das, was wir zu sehen bekamen und über Ägypten im Allgemeinen. Leider fehlte uns ein Tag in Kairo, da wir wegen Schwierigkeiten mit dem Herflug einen Tag zu spät landeten. Zunächst wurden wir von Mohammed H****** am Flughafen abgeholt, hier haben wir uns nicht so sehr wohl gefühlt, da er (es war schon mitten in der Nacht und wir reichlich erschöpft) uns mit der Programmabsprache überforderte und erst als ich klar formulierte, dass ich um 2 Uhr nachts jetzt nichts mehr entscheiden möchte, Ruhe gab. Zum Glück kam am nächsten Tag dann ja auch - wie schon oben beschrieben - Achmed. Nach zwei Tagen ging es dann weiter nach Assuan. Hier übernahm unser zweiter wirklich toller Führer, Mohammed E*****. Wir hatten tolle Tage auf dem Nil und bei den unglaublich vielen Sehenswürdigkeiten. Es war eine Mischung aus viel Information und gemeinsamer Zeit mit Spaß und gegenseitigem Interesse. Mohammed sprach so gut Deutsch, dass ich nach wie vor kaum glauben kann, dass er noch nie in einem deutschsprachigen Land war! Ich möchte noch einmal betonen, was für ein toller Luxus es ist, einen persönlichen Führer zu haben! Ich weiß nun, dass ich Ägypten bestimmt noch einmal besuchen werde, dann aber schon vorher entscheiden werde, welche Sehenswürdigkeiten wir besuchen, um dann mehr Muße und Ruhe zum Wahrnehmen zu haben. So leicht wird das mit der Ruhe allerdings auch in Zukunft nicht werden, da es überall völlig richtig überfüllt mit Touristen ist (dazu haben wir dann ja auch beigetragen). Ebenfalls lobenswert waren alle Autofahrten, stets mit einem versierten persönlichen Fahrer, es lief absolut zuverlässig. An den Straßenverkehr muss man ich aber erstmal gewöhnen. Es gab quasi keine erkennbaren Regeln, jede Lücke wurde genutzt, und Hupen gehörte absolut dazu. Allerdings nicht, um dem anderen zu signalisieren, dass er gegen eine Regel verstößt, sondern um im Austausch zu sein 'hier bin ich gerade, hast Du mich bemerkt'.
Das Essen war immer lecker, viele neue geschmackliche Erfahrungen!
Was uns vorher nicht klar war, ist, dass das Backschisch überall dazugehört, nichts mit Betteln o.ä. zu tun hat, sondern zum Einen eine Anerkennung darstellt und andererseits zum Lebensunterhalt dazugehört. Leider waren wir darauf nicht vorbereitet, hatten kaum kleine Eurobeträge mit und auch kein ägyptisches Geld abgehoben, so dass wir ständig überlegen mussten, wie wir das nun für diese oder jene Situation lösen. Ich kann für unerfahrene Ägypten-Reisende nur empfehlen, viele 5 und 10 Euro Scheine mitzunehmen!
Ein Wunsch hätte ich noch an den Reiseveranstalter gehabt: einer unser Koffer ist nicht mit uns angekommen, da hat sich leider keiner so richtig mit abgegeben, und wir haben mangels ausreichendem sprachlichen Austausch das ebenfalls nicht lösen können. Bei der türkischen Fluglinie sprach keiner Deutsch und dafür war das Englisch nur ansatzweise ausreichend verständlich, hier wäre also eine Unterstützung Goldwert gewesen!
Meine kurze Zusammenfassung - eine tolle Reise, sehr viel gesehen, persönlicher Service (außer Koffer) richtig super, ich würde auch in Zukunft diesen Anbieter nehmen!