Die Hauptstädte Zentralasiens

19 Tage · 100 % anpassbar
abCHF 4’343/Pers.
Ohne internationale FlügePreis berechnet auf der Grundlage von 2 Personen

Die Reise im Überblick

  • Entdecken Sie Turkmenistans Wüsten und Oasen.
  • Bewundern Sie Usbekistans orientalische Schmuckstücke.
  • Erleben Sie Tadschikistans und Kirgisistans Bergwelten.
  • Genießen Sie Kasachstans Steppen und moderne Städte.
  • Starten Sie in Aschgabat zu Ihrer Zentralasien-Reise.

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Die Reise im Detail

Hier beginnt Ihr Urlaub. Sie fliegen über Istanbul nach Aschgabat. Ankunft in Aschgabat (+1) und Transfer zum Hotel. Frühes Einchecken, sodass Sie Ihre Zimmer sofort beziehen, sich frisch machen und duschen können.

Nach dem Frühstück beginnen wir gemeinsam mit der Besichtigung der Hauptstadt Aschgabat, die am Fuße der Kopet-Dag-Berge in einer fruchtbaren Oase in der Karakum-Wüste liegt. Die Stadt ist für ihre turkmenische Handwerkskunst bekannt. Im Nationalmuseum gibt es auch über 200.000 Jahre alte Steinwerkzeuge und Funde aus Altin Tepe, der Oasenstadt Merw und Nisa. Sie besichtigen die Ausgrabungsstätten von Nisa, welche die ehemalige Hauptstadt der Parther war und heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Der heutige Tag beginnt mit dem Transfer zum Flughafen von Aschgabat, denn Sie unternehmen einen Ausflug in die Stadt Mary. Nachdem Sie dort gelandet sind, fahren Sie zu den Ruinen der 20 Kilometer entfernt liegenden Oasenstadt Merw. Hier besichtigen Sie die Siedlung Erk Kala, die Gyaur-Kala-Festung, das 38 Meter hohe Mausoleum von Sultan Sanjar, die kleine und große Gyz-Kala-Festung und viele weitere, zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Monumente. Nachmittags fliegen Sie dann wieder zurück nach Aschgabat. Übernachtung in Aschgabat.

Sie haben einen langen Tag vor sich. Ihr Tag beginnt mit einem frühen Frühstück, danach folgt der Transfer zum Flughafen und dem morgendlichen Flug nach Daschogus. Die Reise geht zuerst nach Kunja-Urgentsch am Rande der Wüste (220 km). Da die Stadt einst eine der bedeutendsten Städte ganz Zentralasiens war, können Sie hier viele bedeutende Bauwerke bewundern. Sie besichtigen unter anderem das Minarett Kutlug Timur aus dem 15. Jahrhundert, welches mit einer Höhe von 67 Metern das höchste Minarett Zentralasiens ist, die Karawanserei Dasch Kala und das älteste Monument der Stadt: das Mausoleum von Il-Arslan. Im Anschluss überqueren Sie die turkmenisch-usbekische Grenze und fahren weiter in die Oasenstadt Chiwa. Übernachtung in Chiwa.

Nach dem Frühstück besichtigen Sie die Altstadt Chiwas – Itchan Kala – mit dem wunderschön verzierten Islam-Khodja-Minarett, der Palvan-Kari-Anlage und der Medrese Mohammed Rachim-Khan. Am Nachmittag setzen Sie Ihre Erkundungstour fort und besuchen die Altstadt Chiwas mit der umgebenden Kunya-Ark-Festung und das Pakhlavan-Mahmud-Mausoleum. Dass Kalta Minor dem Namen und der Gestalt nach ein „kurzes Minarett“ ist, war so nicht geplant. Ursprünglich sollte es sogar das höchste Minarett der Stadt werden. Leider konnte es ab einer Höhe von 26 Metern aus statischen Gründen nicht mehr höher gebaut werden. Die Medrese Allakuli Khan bietet nicht nur eine schöne Architektur, sondern ist besonders interessant, wenn man Handwerkskunst sehen und kaufen möchte. Denn in ihrem Inneren befinden sich kleine Handwerksunternehmen. Teppichknüpfer und Seidenweber lassen Sie gern an ihren Künsten teilhaben. Wenn Sie möchten, sehen Sie auch die Medrese Mohammed Amin-Khan sowie die Kunja-Ark-Residenz. Übernachtung in Chiwa.

Während der Fahrt durch die Kyzylkum-Wüste werden Sie entdecken, dass auch die scheinbare Einöde viel zu bieten hat. Sie fahren entlang des Amudarja-Flusses, dem lebenspendenden Strom Zentralasiens. Außerdem wird Ihr Reiseleiter die Zeit nutzen, um Ihnen Interessantes über Land und Leute zu erzählen. Sie können sich also auf eine abwechslungsreiche Fahrt freuen. Übernachtung in Buchara.

Sie sehen das Mausoleum des einstigen Samaniden-Herrschers Ismael Samani aus dem 9. und 10. Jahrhundert, Chashmai Ayub sowie die wunderschöne Bolo-Hauz-Moschee. Weitere Höhepunkte sind die gigantische Ark-Zitadelle in der Grundrissform des Sternbildes „Großer Wagen“ und die Poi-Kalon-Anlage, die aus einem Minarett, einer Moschee und der wunderschönen Miri-Arab-Medrese besteht. Sehr sehenswert ist zudem die Ulugbek-Medrese, die nach dem berühmten Astronomen benannt wurde. Außerdem können Sie das tägliche Treiben in den drei überkuppelten Basaren und auf dem Seidenmarkt hautnah erleben. Ihr Reiseleiter weiht Sie auch in die Geheimnisse des Komplexes Labi Hauz ein, der zum Verweilen einlädt: Um das Wasserbecken „Hauz“ gruppieren sich mehrere Teestuben, in denen sich die Bucharer zum Dominospiel treffen. Einst wurden mithilfe des Wasserbeckens fast alle Einwohner der Stadt mit Wasser versorgt. Den passenden Abschluss eines perfekten Tages bildet die Tanzaufführung in einer Medrese. Übernachtung in Buchara.

In der Umgebung von Buchara befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten, die Ihnen nicht verborgen bleiben sollen. Nachdem Sie die Chor-Minor-Moschee besichtigt haben, weiht Sie Ihr Reiseleiter in die Geheimnisse des Sommerpalasts des letzten Emirs von Buchara – Sitorai Mohi Khosa – ein und zeigt Ihnen das Mausoleum Chor Bakr sowie das Bakhauddin-Nakhshbandi-Ensemble. Diese Grabstätte wird täglich von Pilgern besucht und gewährt Ihnen einen Einblick in den lebendigen Islam. Schließlich nehmen Sie den Schnellzug nach Samarkand. Abfahrt um 17:50 Uhr. Übernachtung in Samarkand.

Ihre City-Tour beginnt nach dem Frühstück und Sie starten mit dem Gur-Emir-Mausoleum, der letzten Ruhestätte des berühmten Herrschers Tamerlan. Nach einem kurzen Spaziergang erreichen Sie das Herz Samarkands, den wunderschönen Registan-Platz mit seinen drei prächtigen Medresen: Ulugbek, Shir Dor und Tillya-Kari. Übernachtung in Samarkand.

Heute führt Sie Ihr Reiseleiter durch das atemberaubende Samarkand. Ihr Weg führt Sie zur Totenstadt Shah-i-Zinda mit ihren zahlreichen, fein verzierten Mausoleen – auch der Cousin des Propheten Mohammed soll hier begraben sein. Das Observatorium Ulugbek lädt Sie dazu ein, nach den Sternen zu greifen. Sie werden staunen, wie genau damals schon die Himmelskörper bestimmt werden konnten. Auch den Anblick der wunderschönen Bibi-Khanum-Moschee werden Sie bestimmt nicht so schnell vergessen. Bibi-Khanum sollte seinerzeit die größte Moschee der östlichen Welt werden – eine der größten Moscheen ist sie immerhin noch heute. Ihr Reiseleiter wird Ihnen verraten, welche Legende sich um ihre Entstehung rankt. Im Anschluss besuchen Sie noch die Ausgrabungsstätte Afrosiab und natürlich dürfen Sie auch einen Bummel durch den orientalischen Basar nicht versäumen. Danach, wenn Sie alles gesehen haben, folgt der Transfer zur Grenze Tadschikistans und Ihre Reise geht weiter nach Panjakent. Übernachtung in Panjakent.

Nach dem Frühstück beginnt Ihre Besichtigung in Panjakent. Besuch des Rudaki-Museums, Besichtigung der Ausgrabungen und alten Ruinen der Stadt Panjakent. Am Ende des Tages bleibt Zeit für einen Besuch des Basars und der danebenstehenden Moschee Olim Dodho. Nachmittags Abfahrt nach Duschanbe (220 km). Besichtigungen in Sarasm. Nach der Besichtigung in Sarasm folgt der Transfer nach Duschanbe. Unterwegs werden einige Fotopausen gemacht. Übernachtung im Hotel Marinas House.

Frühstück. Stadtrundfahrt in Duschanbe: Nationalmuseum, Museum für Ethnografie, Botanischer Garten. Weitere Besichtigungen in Duschanbe – Basar Shohmansur, Monument Somoni und große Parkanlage Rudaki. Abfahrt nach Khudjant. Unterkunft im Hotel. Übernachtung im Hotel.

Gegen 10:00 Uhr morgens übertreten Sie die Grenze von Tadschikistan nach Usbekistan. Auf usbekischer Seite übernimmt das usbekische Team die Reise. Fahrt nach Taschkent, ca. 1,5 Stunden (80 km). Nach der Ankunft in Taschkent – Übernachtung im Hotel in Taschkent.

Sie fliegen heute nach Almaty. Gegen Mittag startet die Stadtbesichtigung. Almaty ist die zweitgrößte Stadt Kasachstans und ein wichtiges Zentrum für Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Millionenstadt mit üppiger Begrünung aus Gärten und Parks mit Tannen, Akazien, Eichen, Linden, Birken und Pappeln wurde als Festung "Wernoje“ 1854 von der russischen Zarenregierung gegründet – an der Stelle der alten Siedlung Alma-Tau („Apfelberg“). Bei einer ausführlichen Stadtrundfahrt besuchen Sie den Platz der Republik, den alten Platz der Stadt, die zentral gelegene Moschee sowie wunderschöne Holzbauwerke des russischen Architekten Zenkow, die orthodoxe Himmelfahrts-Kathedrale, das Versammlungshaus der Zaren-Offiziere und das hölzerne Haus mit reicher Schnitzerei des russischen Kaufmanns Gabdulvaliev. Im Anschluss unternehmen Sie einen Ausflug zum Medeo-Sportkomplex, etwa 16 km vor Almaty. Übernachtung in Almaty.

Fahrt von Almaty in den Nationalpark Chon Kemin. Die Landschaft der Chon-Kemin-Schlucht ist wunderschön und eignet sich zum Beinebaumelnlassen, aber auch zum Wandern und Reiten. Im Naturschutzgebiet findet man eine mannigfaltige Flora und eine ebenso vielfältige Fauna. Übernachtung in dem wunderbar ruhigen, gemütlichen, im Nationalstil gehaltenen Gästehaus Ashuu im Dorf Kalmak-Aschuu.

Vormittags können Sie, umgeben von der malerischen Landschaft, eine kleine Wanderung unternehmen. Danach führt Sie Ihre Reise zum Stolz ganz Zentralasiens – dem Issyk-Kul-See. Ihr Weg führt Sie zunächst zum Boom-Canyon, der aus roten Sandsteinformationen besteht. Dieser zieht sich entlang des Nordufers des Issyk-Kul-Sees. Die ganze Region um den Issyk-Kul-See ist nicht nur ein Erholungs-, sondern auch ein Naturschutzgebiet. Dieser „heiße See“ friert auch bei winterlichen -20 °C nicht zu und beherbergt unter anderem vier endemische Fischarten. Am Seegrund entdeckten Archäologen eine 2500 Jahre alte Stadt – der Wasserspiegel lag in der Vergangenheit wesentlich niedriger. Danach besichtigen Sie Tscholponata, wo Sie einige faszinierende Felsmalereien genauer unter die Lupe nehmen können. Des Weiteren besuchen Sie ein Heimatkundemuseum am Issyk-Kul-See, das Ihnen mehr über die Menschen und ihr Leben am See erzählt. Übernachtung in Tscholponata.

Am Vormittag können Sie einen Ausflug in die malerische Grigorjew-Schlucht machen. Danach geht die Fahrt nach Bischkek. Unterwegs kommen Sie durch das Dorf "Rot-Front", welches 1927 von russlanddeutschen Baptisten (Mennoniten) unter dem Namen "Bergtal" gegründet wurde. Unweit von Rot-Front befinden sich die Ruinenfelder der ehemaligen Hauptstadt des Reiches der Kara-Kitai. Hier gibt der Minarett Burana-Turm Zeugnis über die Baukunst des 11. Jh. Dort kann man ein kleines Museum mit archäologischen Funden aus der Umgebung von Balasagun besuchen und Grabsteine ("Balbals") besichtigen. Übernachtung in Bischkek.

Nach dem Frühstück geht es direkt los mit Ihrer Besichtigung. In Bischkek besuchen Sie den Siegesplatz, die Oper, den Ala-Too-Platz, den Osch-Markt sowie die Kunstgalerie. Außerdem bleibt noch genug Zeit, um dem Panfilow- und dem Eichenpark einen Besuch abzustatten.

Nach dem Frühstück folgt der Transfer zum Flughafen. Abflug nach Hause.
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